Sechs Jungparteien zeigen die rote Karte für den Renten-Beschiss.

By Posted in - Medien on August 20th, 2016 JFS Visual AHVPlus Facebook RGB 160630_AHV Plus Facebook Profilbild DE

Jungfreisinnige, Junge SVP, Junge BDP, Junge CVP, Junge Grünliberale und Junge EVP kämpfen gemeinsamen gegen die AHV-Initiative der Gewerkschaften, über welche wir am 25. September 2016 abstimmen werden. Das «Jugendkomitee für eine sichere Altersvorsorge» zeigt dem Rentenbeschiss die rote Karte und wird sinnbildlich dafür an verschiedenen grossen Aktionen als Schiedsrichter verkleidet auf der Strasse die Initiative bekämpfen. Startschuss der Kampagne ist der 20. August um 16 Uhr auf dem Rathausplatz in Zürich.

Die Initiative ist unfair, unsolidarisch und nicht nachhaltig
Wer bei der heutigen finanziellen Schieflage der Altersvorsorge eine 10%ige Erhöhung der Rente vorschlägt, verschliesst die Augen vor der Realität. Das jährliche Defizit der AHV wird im Jahr 2035 über CHF 12 Milliarden betragen. Die Umverteilung zu Lasten der jungen Generation gehört gestoppt. Reformen sind überfällig. Ein Ausbau der AHV nach dem Giesskannenprinzip hilft niemandem. Im Falle von ergänzungsleistungsberechtigten Rentnern wird die steigende AHV-Rente von sinkenden Ergänzungsleistungen kompensiert. Damit nützt die Initiative vor allem den gut situierten Rentner, führt aber gleichzeitig zu einem milliardenschweren Schuldenberg. Eine Rechnung deren Begleichung den nachfolgenden Generationen aufgebürdet wird. Das ist unfair, unsolidarisch und nicht nachhaltig.

Junge können Abstimmung entscheidend beeinflussen
Die finanzielle Schieflage gefährdet den langfristigen Erhalt der Altersvorsorge. Damit betrifft die Vorlage die jungen Bürgerinnen und Bürger in einem besonderen Mass. Bei derartig wichtigen Themen ist es wichtig, dass die Jugend, die am längsten mit den getroffenen Entscheidungen leben muss, abstimmt. Das breit abgestützte Jugendkomitee setzt darum alles daran, um die Jugend für den Urnengang zu mobilisieren. Neben der wichtigen Strassenarbeit setzen sie aufgrund der knappen Mittel insbesondere auf eine starke Präsenz in den sozialen Medien. Es geht um die Mitgestaltung der Zukunft. Eine Annahme der Initiative würde den Druck auf die Sozialwerke weiter erhöhen und unsere Zukunftsaussichten verschlechtern.

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